Mega_Cities I - II

Katrin Günther – Raumzeichnungen

Die Bevölkerungskonzentration in Megastädten und megaurbanen Räumen führt zu einer Reihe von Problemen. Die Ballungsgebiete der Welt - ob in Asien oder auf dem amerikanischen Kontinent - lassen die logistischen Herausforderungen spürbar werden: Nahrungsmittelverknappung und Engpässe um die Trinkwasserversorgung, Umweltbelastungen - andererseits die Flucht aus den ländlichen Gebieten, die Entstehung informeller Siedlungen. Diese Entwicklung ist weder aufzuhalten noch mit den vorhandenen Ressourcen zu befriedigen. Der real vorhandene Raum ist begrenzt.

In einem künstlerisch experimentellen Kooperationsprojekt zwischen der HTWG Konstanz mit der Universität der Künste Berlin zur empirischen Untersuchung virtueller Arbeitsumgebungen im zeichnerischen Prozess haben Katrin Günther und Robert Patz gemeinsam ein Jahr gearbeitet.

Es ist ein Experiment des Erlebens der eigenen Entwürfe in den Zeichnungen im Maßstab 1:1, des Generierens von Raum, das Experiment einer generellen Erfassung von Stadt-Land-Welt an sich. Die Simulation als Möglichkeit, die Virtualität als Ressource.
Großformatige analoge Tuschezeichungen, digitale Projektionen und die virtuelle Realität
lassen Mega_Cities immersiv erleben.

Katrin Günther (*1970 in der Niederlausitz) ist Professorin für Darstellung und Gestaltung an der HTGW Konstanz.
Sie lebt und arbeitet in Berlin und Konstanz.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung

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